"Tut mir leid"-sagen, sich entschuldigen, um Verzeihung bitten

- sicherwerden im Unterschied und Gebrauch dreier kraftvoller Wortgesten

 

1. die Mitgefühls- bzw. Bedauernsbekundung: „Es tut mir leid“

„Es tut mir leid“ stellt die Bekundung unseres Mitgefühls dar, die sich empfiehlt, um unser Bedauern gegenüber dem Misserleben des anderen auszudrücken. Sie richtet sich auf ebendieses Erleben des anderen und ist unabhängig davon, ob wir einen ursächlichen Anteil daran zu haben glauben.

Beispiele:

„Es tut mir leid, dass es Dir nicht gut geht.“ (ohne eigenen Anteil)

„Es tut mir leid, dass Du traurig bist, weil mir Dein neuer Rock nicht gefällt.“ (mit eigenem Anteil)

 

Mitgefühlsbekundungen sind daher gut geeignet, dem anderen zu vermitteln, dass wir Anteil an seiner Gefühlslage nehmen, auch ohne Verantwortung für deren Zustandekommen zu übernehmen. Die Haltung ist in einem solchen Fall zum Beispiel: „Zwar bist Du mir auf den Fuß getreten und nicht umgekehrt, aber es tut mir leid, dass Du Dich dabei verletzt hast.“

 

2. Entschuldigung: „Ich entschuldige mich für…“

Mit einer Entschuldigung bekunden wir unsere Verantwortung für unser Handeln oder Nichthandeln, das zum Misserleben des anderen beigetragen oder geführt hat. Eine Entschuldigung bezieht sich in erster Linie auf unser Handeln, nicht auf das Erleben des anderen.


Eine Entschuldigung lautet also eher nicht: „Ich entschuldige mich für Deinen Schmerz.“
Sondern: „Ich entschuldige mich dafür, dass ich Dir auf den Fuß getreten bin.“


 


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weiterer Fließtext

Beispiel (Situation / Analyse)

die Kraft einer Entschuldigung

Fließtext

Beispiel (Situation / Analyse / schwache Entschuldigung / kraftvolle Entschuldigung)

3. die Bitte um Verzeihung: „Ich bitte um Entschuldigung / Verzeihung für...“

Fließtext

Beispiel

authentisch bleiben statt taktieren

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weitere Fallbeispiele

Beispiel 1

Beispiel 2

Kurzübersicht

tabellarische Zusammenfassung



© Arno Hohensee

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